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Armwrestling aus Uetze und Edemissen |







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Gekämpft wird im Stehen an einem 1,04 m hohen Tisch, was im Gegensatz zum "Armdrücken" im Sitzen eine wesentlich größere Dynamik zulässt. Am Tisch befindet sich links und rechts je ein Haltegriff, der mit der nicht kämpfenden Hand ergriffen werden muss und der während des Kampfes auch nicht mehr losgelassen werden darf. Die Ellenbogen des kämpfenden Armes werden im so genannten Ellenbogenpolster positioniert. Der Kampfrichter richtet die in der Daumenbeuge geschlossenen Hände über der Mittellinie des Tisches aus und achtet vor allem darauf, dass die Handgelenke beider Wettkämpfer vor dem Start gerade sind (nach Eröffnung des Kampfes dürfen die Gelenke nach Belieben gebeugt werden - sofern dies der Gegner zulässt. Außerdem muss der Kampfrichter kontrollieren, ob die Schultern vor dem Start parallel zum Tisch stehen (auch hier ist nach dem Start freie Bewegung erlaubt, allerdings nicht weiter als bis zur Tischmitte). Ist der Kampfrichter mit der Startposition beider Athleten zufrieden erteilt er das Vorkommando "ready" und als Startsignal "go". Nun ist der Kampf eröffnet. Sieger ist, wer den Gegner mit dem Handrücken ins Polster zwingt. Obgleich die Regeln viel Spielraum offen lassen, gibt es einige Situationen, bei denen die Kampfrichter konsequent einschreiten und ggf. auch "Fouls" verteilen müssen. Bei zwei Fouls wird ein Kampf als verloren gewertet. Klassische Fouls sind: Frühstart, absichtliches Loslassen der Hand, Anheben des Ellenbogens usw.. In der Regel werden Turniere nach dem "Double Elimination"-System ausgetragen, d. h. eine Niederlage darf man sich erlauben, erst nach der zweiten ist man ausgeschieden.
Männer rechts: 60 kg, 70 kg, 80 kg, 90 kg, 100 kg und über 100 kg Männer links: 70 kg, 90 kg und über 90 kg Frauen rechts: 65 kg und über 65 kg
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